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Bundesgartenschau BUGA 2009 in Schwerin

Welche Stadt eignet sich besser als Ort für die Bundesgartenschau als Schwerin? 2009 nun hat Schwerin die Gelegenheit nicht nur ganz Deutschland eine wunderbare Schau von Pflanzen, Blumen und Kräutern zu präsentieren, sondern auch noch das wunderbare Gelände drumherum. Der Schlossgarten und die anderen 6 Gärten zwischen Burgsee, Ostorfer See, Fauler See und Schweriner See präsentieren sich in perfektem Zustand. Auf 550.000m² wurden mit über 40 Millionen Investitionsvolumen ein nachhaltiges Erholungsgelände geschaffen.

Gleich nach dem Eingang kann man durch eine Reihe von Torbögen zum Garten des 21ten Jahrhunderts gelangen und sieht das Schweriner Schloss im Hintergrund, welches für unzählige Bilder auf der Buga 2009 den Hintergrund abgibt, während die Bepflanzung vorne abgebildet wird.

Der Garten des 21ten Jahrhunderts mit tollen Staudenbeeten wurde extra neu angelegt auf einem Gelände, das es vorher gar nicht gab, sondern, das vorher zum Burgsee gehörte. Wunderbar präsentieren sich die ovalen Beete in unterschiedlichsten Farben und doch wunderbar einheitlich. Man ist das erste Mal versucht, sich zu fragen, warum man keine Spaten und Schubkarre zum Ausbuddeln mitgebracht hat.

Der Schlossgarten hat durch die Bundesgartenschau weiter gewonnen. Die Blüten auf der natürlichen Blumentreppe im Südgelände des Schlossgartens halten eine Pracht an Farben und Formen bereit. Der Irrgarten aus Hecken zeigt, wie vielfältig diese sein können, es muss halt nicht immer eine Buchenhecke sein. Auch die Ausstellung zur Grabbepflanzung sollte man gesehen haben. Wie viel man auf wenig Platz arrangieren kann und wie unterschiedlich und ansprechend Grabsteine sein können.

Der Schlossgarten ist einer der Gärten, bei denen Schwerin auch nach der Buga von dieser profitiert. Viele bisher unzugängliche Bereiche sind nun wieder zugänglich und ein ideales Naherholungsgebiet.

Der Burggarten ist schon vor der Buga immer eine Reise wert gewesen. Grotte, Orangerie und natürlich insbesondere das Schloss laden zum Flanieren ein.

 

Der Küchengarten präsentiert das Nützliche und Schöne. Hier duftet es und ab und zu kann man es sich nicht verkneifen mal ein Minzblatt zu probieren. Auch in den Blumenhalle kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Wechselnde Ausstellungen zeigen unter anderem beeindruckende Orchideen und schöne Schnittblumen.

Zwischendurch gibt es ausreichend Gelegenheiten sich auszuruhen oder aufzutanken bei Grillwürstchen, Kartoffelsalat oder Eis. Überall finden sich Liegen und Sitzgelegenheiten und ein Eiswagen. Neben dem Visuellen kommt das Kulinarische auch nicht zu kurz.

Zum Garten am Marstall geht man über die "schwimmende Brücke", die extra für die Buga angelegt wurde und den Schweriner See überquert. Der Weg lohnt sich zu den Rosenbeeten mit über 8100 Rosen und den Schatzinseln mit ganz unterschiedlichen Ausstellungsgärten. Diese sind mal traditionell mal ganz modern, aber immer wundervoll anzusehen.

Der Ufergarten, der wiederum auf der Südseite des Schweriner Sees liegt, zeigt die Nähe eines Gartens zum Wasser. Neben dem "Wasserpicknick" gibt es ein "offenes Spielhaus" und eine Bootsbaustätte.

Am Ende des langen Marsches liegt ganz im Osten der "Naturgarten" mit Erlebnispfaden und einem beeindruckenden Ausblick zurück über das ganze Gelände der Buga. Für Kinder gibt es hier einen Bauernhof und den Spaziergang zu Adebor Näs sollte man des Blicks wegen auch nicht versäumen.

http://www.buga-2009.de/

(jab 2009-07)

Fazit:

Für 16,-- Euro gibt es einen Tagespass der ab 9:00 Uhr bis Sonnenuntergang gilt. Den ganzen Tag sollte man aber auch einplanen, schließlich gibt es viel zu sehen und zu erlaufen.

Bewertung:

Jede Minute und jeder Schritt lohnt sich.