Theater

Frühlingserwachen

Thalia Theater

Das Ernst-Deutsch Theater nimmt sich des englischen Humors an, des so bekannten englischen Humors von Alan Ayckbourn, der als Meister des Ironischen und Sarkastischen gehandelt wird. Noch bis zum 11.1.2003.

Ich zumindest habe es in der Schule schon lesen müssen und war damals nicht sonderlich begeistert von Frank Wedekinds Frühlingserwachen. Vielleichtr wusste ich es auch noch nicht zu schätzen. Das Thalia Theater bringt Wedekinds Aufklärungsroman oder Kindertragödie – wie das Thalia es nennt - auf die Bühne und dies auf wunderbare, humorvolle, amüsante und gelungene Art und Weise.

Die Jungend und das sexuelle Erwachen, ein Frühlingserwachen also, ist Thema der Aufführung des Thalia Theaters von Frank Wedekinds gleichnamigen Roman. Die Freunde Melchior, Wendla, Moritz, Martha, Thea und Ilse sind Teenager und somit mitten in der Zeit des Lebens in der Gefühle und Sinn eine so große Rolle spielen. Ein Generationskonflikt entsteht aus der Unwissenheit der Jugend und der Unfähigkeit der älteren Generation, hier Eltern und Lehrer mit ihr umzugehen.


Sexualität ist vermeidlich schwer zu erklären und doch geschieht es, dass die unwissenden Kinder Melchior und Wendla sie entdecken. Wendla bekommt ein Kind und Moritz versucht zu erklären, wie dies alles vonstatten geht. Dass sich da Konflikte mit den Eltern ergeben ist ganz verständlich, doch dass diese damit enden müssen, dass die Kinder verzweifelt und zwei auch tot sind, steht auf einem anderen Blatt.

Das Thalia schafft es dieses gefühlsgeladene Stück mit guten Schauspielern und einer amüsanten Inszenierung ins rechte Bild zu rücken. Vielleicht mag es der einen oder anderen Generation vor uns zu modern erscheinen, auch dies ein Generationskonflikt?

www.thalia-theater.de

Fazit:

Uns zumindest hat die Inszenierung sehr gefallen. Die Schauspieler vermitteln erfolgreich die Zwänge und Gefühle, die die Charaktere bedrücken. Empfehlenswert!