Theater

Keine Leiche ohne Lilly

Laufzeit: 08. November 2002 bis 05. Januar 2003
Komödie Winterhuder Fährhaus
Von Jack Popplewell, Regie: Christian Wölffer

Das Ernst-Deutsch Theater nimmt sich des englischen Humors an, des so bekannten englischen Humors von Alan Ayckbourn, der als Meister des Ironischen und Sarkastischen gehandelt wird. Noch bis zum 11.1.2003.

Ein Toter, oder doch zwei Tote, aber welcher, und vor allem: Wo ist die Leiche? Anita Kupsch brilliert in der Rolle der Lily Piper und hat eine Leiche gesehen. Als Scotland Yard in Person von Lilys früherem Verehrer Inspektor Baxter (Klaus Mikoleit) eintrifft ist die Leiche verschwunden.

Lily Piper ist Raumkosmetikerin in einer Anwaltskanzlei. Und diesen Job nimmt Sie ziemlich ernst. Kein Zettel verbleibt in einem Papierkorb. Alles wird gelesen und aufgenommen. Eines Abends jedoch entdeckt Sie eine Leiche, die sich bald darauf in einem anderen Raum befindet.

Doch als die Polizei erscheint ist sie ganz und gar verschwunden. Inspektor Baxter, der eigentlich ob seiner Erkältung das Bett hüten müsste macht sich an die Ermittlungen und nach und nach wird Lily immer unglaubwürdiger, da dann auch noch der vermeidlich totgeglaubte Chef wieder auftaucht.

Gibt es nun eine Leiche, und wer ist der Mörder?

http://www.komoedie-winterhuder-faehrhaus.de

Fazit:

Die Komödie Winterhuder Fährhaus präsentiert uns diese fröhliche Komödie, die für manche Gemüter et-was zu seicht sein dürfte. Albernheiten und Wortspiele bestimmen die Komik des Geschehens. Wem dies als leichte Unterhaltung gefällt, dem sei Keine Leiche ohne Lily ans Herz gelegt. Wer ein Freud des tief-gründigeren Humors ist, der sollte sich einem anderen Stück zuwenden.