Musicals

Das Musical: „Ich war noch niemals in New York“


Seitdem die Queen Mary 2 mehrmals im Jahr im Hamburger Hafen einläuft, hat sicherlich so manch Hamburger oder auch Tourist an der Elbe gestanden und leise vor sich hin gesummt: „Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals…“ und sehnsüchtig gen Elbmündung geblickt.

Wie häufig- ganz unvermutet, kommen uns die Schlager von Udo Jürgens in den Sinn? Ob gewollt oder nicht, schnell hat sich wieder einmal der Ohrwurm festgesetzt. Nun ist es folglich soweit und Udo Jürgens erhält sein eigenes Musical im Operettenhaus auf der Reeperbahn.

Ich war noch niemals in New York dreht sich um die erfolgreiche und karrierefixierte Fernsehmoderatorin Lisa. Ihre Mutter Maria fühlt sich abgeschoben und nicht mehr erwünscht. Im Altersheim lernt sie den Rentner Otto kennen mit dem sie ihren „dritten Frühling“ erlebt. Maria schmiedet Pläne, wie sie der Tristesse entfliehen und sich gleichzeitig einen Lebenstraum erfüllen könnte: Einmal nach Amerika und unter der Freiheitsstatue heiraten! So machen sich die beiden heimlich per Kreuzfahrtschiff auf die Reise.

 

Die Heimleiterin informiert Lisa und Ottos Sohn Axel davonund setzt den beiden ein Ultimatum: Sollten die beiden Senioren nicht innerhalb einer Woche wieder im Heim einfinden, werden die Plätze der alten Herrschaften anderweitig vergeben. Die Drohung wirkt. Lisa nimmt mit Axel und dessen zwölfjährigem Sohn die Verfolgung auf. Die turbulenten Geschehnisse finden ihren Höhepunkt im Aufeinandertreffen der drei Generationen auf hoher See. Schließlich wird Lisa selbst vor die Frage gestellt, vor der sie ihr Leben lang flüchtete …

Bilder mit freundlicher Unterstützung der Stageholding: www.stageholding.de

http://www.stage-entertainment.de/musicals/ich-war-noch-niemals-in-new-york/ich-war-noch-niemals-in-New-York.html

jab - 10.2007

Fazit:

Eine nette Geschichte mit unvergesslichen Evergreens. Tolle Stimmen, schönes Bühnenbild und garantiert mit einem Ohrwurm, den man mit nach Hause nimmt.