Die Qual der Wahl- welche Plätze sind die Besten?
Auch wenn ihr nie zuvor eine Oper gesehen habt, dies
könnte vielleicht Euer Einstieg sein. Sehr unkompliziert ist zunächst
einmal die Wahl der Kleidung. Leger sollte es sein, am besten einen
Rucksack mit Regenkleidung,ein Sitzkissen und dicken Pulli einpacken.
Euren Sitznachbarn zu liebe, solltet Ihr auf einen Regenschirm verzichten…wir
wollen auch auf den hinteren Plätzen etwas sehen!
Die Bühne ist direkt vor dem Staatlichen Museum Schwerins
aufgebaut. Der Blick ist von allen Seiten der Tribüne phantastisch.
Bei den hinteren Reihen empfiehlt sich ein Feldstecher, um die Mimik
der Darsteller besser erkennen zu können.

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Das Stück:
Es ist Krieg zwischen Hebräern und Assyrern. Fenena,
die Tochter des assyrischen Königs Nabucco, ist in der Gewalt der
Hebräer.Sie folgte Ismael, dem Neffen des Königs von Jerusalem,
aus Liebe nach Israel und lebt nun als Sklavin unter den Juden.
Ismael möchte Ihr zur Flucht verhelfen, aber Fenenas Schwester Abigail,
die auch in ihn verliebt ist, versucht sie auseinander zubringen.
Sie will Ismael und die Krone Ihres Vaters. Mit Intrigen bringt
sie schließlich ihren Vater um den Verstand und verfügt den Tod
aller Juden und Ihrer Schwester. Das Ende möchte ich hier aber nicht
verraten.
Die Aufführung:
Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Stimmen,
Orchester, Kostüme sowie Bühnengestaltung und Special-Effects sind
atemberaubend schön. Es galoppieren tatsächlich Pferde auf die Bühne,
die Fahnenträger und der große Judenchor verzaubern die Zuschauer
mit Gesang und Fackellicht.
Jemand sagte in Hamburg, ich solle drauf achten, ob
der Chor anfängt zu schunkeln- nein- tut er nicht!
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