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Lulu wird von den Männern verehrt. Auf eine sonderbare
Art und Weise begehrt und verachtet. Alle Männer sind ihr verfallen
bis in den Tod. Es zeigt sich das Verachtenswerte am Menschen, die
Begierde und die Lust auf ihre kalte und schreckliche Weise.
Dies alles stellt Fritzi Haberland als Lulu sehr überzeugend
dar. Im kargen Bühnenbild, oder dem fehlenden Bühnenbild
um genauer zu sein, schaffen es die Darsteller es nicht nur nachdenklich
zu stimmen, sondern auch noch zu unterhalten.
Der Raum, den die Schauspieler haben und die Luft
die Lulu bleibt um zu atmen wird im Verlaufe des Stückes immer
enger, die weisse Leinwand, die einzige Begrenzung auf der Bühne
des Thalias wandert immer weiter nach vorne.
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Mit Musik und einer guten schauspielerischen Leistung
schafft es das Ensemble, den Abend kurzweilig zu gestalten. Thalmeier
gelingt es, dass Thema in 1 Stunde und 50 Minuten zu bringen, was
dem Unterhaltungswert entgegen kommt.
Dennoch bleibt Lulu Lulu. In knappem Kleid und mit
fliederfarbenen Kniestrümpfen proviziert sie und regt zum Denken
an.
http://www.thalia-theater.de
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